Publikationen

Veröffentlichungen und Rezensionen zu den Konzepten, Methoden und Ideen, die hinter den paedalogis-Materialien stehen:

Prävention von Lese- und Rechtschreibstörungen im Unterricht

Cover

Reber, K. (2009): Prävention von Lese- und Rechtschreibstörungen im Unterricht. Systematischer Schriftspracherwerb von Anfang an. Ernst Reinhardt Verlag, München. 

Kinder mit Sprach- oder Aufmerksamkeitsproblemen haben ein erhöhtes Risiko für Lese- und Rechtschreibstörungen. Durch systematischen Unterricht im Lesen und Rechtschreiben lassen sich Störungen von vornherein vermeiden. 
Das Buch zeigt für Klasse 1, wie optimierter Unterricht im Schriftspracherwerb aussehen kann und wie Lese- und Schreibtechnik sowie kommunikatives Lesen und Schreiben von Anfang an gefördert werden können. Für die Klassen 2 bis 4 liegt der Schwerpunkt auf dem Lernbereich Rechtschreiben. 
Das wissenschaftlich fundierte, praxiserprobte Unterrichtskonzept zum Schriftspracherwerb folgt dem Leitgedanken "Prävention statt Intervention": Auch schwache Schüler können damit erfolgreich lesen und schreiben lernen.

Bausteine sprachheilpädagogischen Unterrichts

CoverReber, K. / Schönauer-Schneider, W. (3/2014): Bausteine sprachheilpädagogischen Unterrichts. (Praxis der Sprachtherapie und Sprachheilpädagogik; Band 2). Ernst Reinhardt Verlag, München. 

Sprachliche Defizite führen bei Kindern im Vorschul- und Schulalter immer häufiger zu geringerem Lernerfolg und Frustration im Schulalltag. Wie können Lehrer präventiv sprachfördernde Maßnahmen in den Regelschulunterricht integrieren? Wie soll sprachheilpädagogischer Unterricht für Kinder mit Sprachstörungen oder Mehrsprachigkeit gestaltet werden? 
Das Buch liefert wertvolle Hinweise zu sprachdiagnostischen Verfahren für den Einsatz in der Gruppe sowie zur sprachheilpädagogischen Förder- und Unterrichtsplanung. Konkrete Unterrichtsbeispiele runden die Darstellung ab und machen das Buch zu einem unentbehrlichen Fundus für Praktiker, die Kindergruppen ein lernförderliches Umfeld für die Sprachentwicklung bieten wollen.

Projekt Miomind

MiomindKirch, M. / Reber, K. (2013): Projekt "Richtig schreiben lernen: Miomind-Rechtschreibregal und Miomind-Computerprogramm"

Bei Miomind handelt es sich um ein Kooperationsprojekt mit Dr. Michael Kirch, Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und -didaktik.

Ziel ist die Entwicklung eines Konzeptes für kompetenzorientierten und dadurch auch inklusiven Rechtschreibunterricht, zusammen mit vielen Kindern, LehrerInnen und StudentInnen.

Auf den Miomind-Projektseiten finden Sie über 1200 Rechtschreibspiele zum kostenlosen Download, außerdem Informationen zum Projektstand und zu Publikationen. 

Folgende Veröffentlichungen sind davon per Download verfügbar:

Lesen lernen mit Bilderbüchern und Anlautschriften

CoverReber, K. (2012): Lesen lernen mit Bilderbüchern und Anlautschriften als Ergänzung zu herkömmlichen Leselernverfahren. In: mitSprache 4/2012, 31-47, Österreichische Gesellschaft für Sprachheilpädagogik, Wien. Download als PDF-Dokument.


Als Ergänzung zur Anlauttabelle für den Bereich Schreiben werden im Beitrag Anlautschriften für den Bereich Lesen vorgestellt: Diese unterstützen die Kinder bei der Ausbildung der Graphem-Phonem-Korrespondenz und ermöglichen es, im Unterricht bereits zu Beginn der 1. Klasse einfache Bilderbücher oder Arbeitsaufträge zu lesen. Beispielhaft wird zu einem Fibellehrgang eine ergänzende Bilderbuchauswahl für den Anfangsunterricht vorgeschlagen. Didaktische Einsatzmöglichkeiten der Anlautschriften werden aufgezeigt. Erste Forschungsergebnisse sprechen für den Einsatz von Anlautschriften im Unterricht.

Zielgerichtet fördern und fordern in heterogenen Klassen

Reber, K./Kirch, M. (2014): Zielgerichtet Fördern und Fordern in heterogenen Klassen. Rechtschreibfähigkeiten kompetenzorientiert entwickeln. In: Pädagogik 3, 30-35.

Untersucht man Leistungsstand und Fähigkeiten einer Klasse genauer, zeigt sich oft eine viel höhere Heterogenität als erwartet. Ein gleichschrittiges Vorgehen würde die meisten Schüler unter- oder überfordern. Wie kann man gerade im heiklen Bereich »Rechtschreibung« das Fördern und das Fordern so anlegen, dass alle Schüler motiviert in der Zone ihrer nächsten Entwicklung lernen? Ein Bericht über das Miomind-Projekt aus München.

Link zur Zeitschrift

Störungen des Schriftspracherwerbs: Lese-Rechtschreibstörungen

Reber, K. (2014): Störungen des Schriftspracherwerbs: Lese-Rechtschreibstörungen. In: Grohnfeldt, M. (Hrsg.): Grundwissen der Sprachheilpädagogik und Sprachtherapie. Kohlhammer, Stuttgart, 230-236.
 
Der Lexikonartikel stellt kompakt Grundlagenwissen zu Lese-Rechtschreibstörungen dar: Schrift- und Lautsprache, Definition, Häufigkeit/Prognose, Bedingungshintergründe, Symptomatik und Verlauf, Diagnostik, Intervention, Effektivität von Interventionsmaßnahmen.

Bausteine zur sprachheilpädagogischen Diagnostik IM Unterricht


Schönauer-Schneider, W./Reber, K. (2014): Schüler im Blick: Bausteine zur sprachheilpädagogischen Diagnostik IM Unterricht. In: Sallat, St./Spreer, M./Glück, Ch. W. (Hrsg.): Sprache professionell fördern: kompetent-vernetzt-innovativ. Tagungsband zum Bundeskongress der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik in Leipzig, 327-334.

Im Kongressbeitrag werden Grundlagen zum curriculumsbasierten Messsen im Förderschwerpunkt Sprache aufgezeigt: Diagnostik als Basis für die Unterrichtsqualität, diagnostisches Vorgehen, sprachliche Prozessdiagnostik im Unterricht, konkrete Umsetzung am Beispiel Wortschatz.

Download als PDF-Dokument.

Prävention von Schriftsprachstörungen im Unterricht

CoverReber, K. (2009): Prävention von Schriftsprachstörungen im Unterricht. In: Spuren. Sonderpädagogik in Bayern 1 (52), 27-30.


Elemente des Konzepts "Systematisch Lesen und Schreiben von Anfang an" zur Prävention von Lese- und Rechtschreibstörungen im Unterricht werden im Überblick aufgelistet. Neben Ergebnissen der Pilotstudie (1. Klasse) wird auch das Computerprogramm zabulo kurz vorgestellt.

Das Konzept "Lesen und Schreiben von Anfang an"

CoverReber, K. (2008): Das Konzept "Lesen und Schreiben von Anfang an". Ein Überblick. In: Riehmann, Ch./Dallmaier, M. (Hrsg.): dgs Kongress Cottbus. Sprache als Brücke von Mensch zu Mensch. Handeln – Sprechen – Schreiben. Verlag Reinhard Semmler, Cottbus, 175-186. 

Überblicksartige Darstellung des Konzepts "Systematisch Lesen und Schreiben von Anfang an" zur Prävention von Lese- und Rechtschreibstörungen im Unterricht, hier Schwerpunkt Klasse 1: Wie muss der Schriftspracherwerb für Kinder mit Risikofaktoren gestaltet werden, um das Entstehen von Störungen im Schriftspracherwerb zu verhindern?

Sprachheilpädagogischer Rechtschreibunterricht

CoverReber, K. (2007): Sprachheilpädagogischer Rechtschreibunterricht. In: dgs Bayern (Hrsg.): Sprachheilpädagogischer Unterricht. Edition von freisleben, Würzburg, 56-65. 


Rechtschreibunterricht konkret: Wie plant man eine Sequenz zum Rechtschreiben? Wie führt man eine Rechtschreibbesonderheit

Rechtschreibunterricht mit System – Integration sprachheilpädagogischer und linguistischer Kriterien

CoverReber, K. (2006): Rechtschreibunterricht mit System – Integration sprachheilpädagogischer und linguistischer Kriterien. In: Bahr, R./Iven, C. (Hrsg.): Sprache Emotion Bewusstheit. Beiträge zur Sprachtherapie in Schule, Praxis, Klinik. Schulz-Kirchner Verlag, Idstein, 428-437. 


Dieser Beitrag stellt die theoretischen Grundlagen zum Rechtschreibunterricht dar: Wie sollte ein an sprachheilpädagogischen Kriterien orientierter Rechtschreibunterrich

Metalinguistische Intervention mit dem Computerprogramm palabra

CoverIn dem Fachbuch "Sprachentwicklungsstörungen früh erkennen und behandeln" von P. Arnoldy und B. Traub ist ein Kapitel mit dem Thema "Metalinguistische Intervention mit dem Computerprogramm palabra" erschienen.

Metalinguistische Intervention - computergestützte Förderung

CoverIn dem "Lehrbuch der Sprachheilpädagogik und Logopädie" (Herausgeber Prof. Dr. Manfred Grohnfeldt) ist in Band 5 ("Bildung, Erziehung und Unterricht") ein Kapitel mit dem Thema "Metalinguistische Intervention - computergestützte Förderung" mit folgendem Inhalt erschienen:

  • Entwicklungsmodell zum Zusammenhang von Laut- und Schriftsprache
  • Metalinguistische Intervention (Unterricht und Therapie)
  • Computergestützte Intervention (Unterrichtsformen, Anforderungen an ein Computerprogramm für die sprachtherapeutische Intervention, Beispiel palabra)

Metalinguistische Intervention mit dem Computerprogramm paLABra


CoverReber, K. (2006): Metalinguistische Intervention mit dem Computerprogramm paLABra. In: Bahr, R./Iven, C. (Hrsg.): Sprache Emotion Bewusstheit. Beiträge zur Sprachtherapie in Schule, Praxis, Klinik. Schulz-Kirchner Verlag, Idstein, 380-388. 


Theoretische Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten des Konzepts der "Metalinguistischen Sprachtherapie" sowie seine didaktische Umsetzung durch

So hab ichs gelernt: Christian auf dem Weg zum Lesen und Schreiben


CoverReber, K. (2007): So hab ichs gelernt: Christian auf dem Weg zum Lesen und Schreiben. In: Deutsche Behinderten-Zeitschrift 1/2007

Der Artikel enthält Fallbeispiele zur Anwendung von palabra und Informationen für Eltern.

palabra pro 2.0 - Software für Metalinguistische Sprachtherapie

CoverFährmann, Bettina (2004): palabra pro 2.0 - Software für Metalinguistische Sprachtherapie. In: Forum Logopädie, 1/2004


[...] Da ich davon überzeugt bin, dass die Schriftsprache beispielsweise die lautsprachliche Entwicklung unterstützt (Mc Ginnes), halte ich das vorliegende Programm für eine sinnvolle Ergänzung meines Therapiematerials.

Schriftsprache als Weg und Ziel sprachtherapeutischer Intervention: Metalinguistische Sprachtherapie mit dem Computerprogramm palabra

CoverReber, K. (2003): Schriftsprache als Weg und Ziel sprachtherapeutischer Intervention: Metalinguistische Sprachtherapie mit dem Computerprogramm palabra. In: Die Sprachheilarbeit 48, S. 240-249.


[...] Bei der Analyse des Zusammenhangs von gesprochener und geschriebener Sprache stellt sich heraus, dass die Auseinandersetzung mit Schrift die Lautsprache positiv beeinflussen kann. Dies lässt sich u.a. auf sich entwickelnde metalinguistische Fähigkeiten eines Kindes zurückführen.
Auf diesen Überlegungen basiert das Konzept der Metalinguistischen Sprachtherapie: Zunächst wird das Kind beim Erwerb der Schriftsprache unterstützt, indem Übungen in den Bereichen phonologisches Bewusstsein, Lesen und Schreiben angeboten werden. Im nächsten Schritt werden mit Hilfe dieser schriftsprachlichen Kompetenzen Leistungen in den Bereichen Wortschatz und Grammatik gefördert. Dadurch ergeben sich wiederum positive Rückwirkungen auf die Lautsprache.
Eine mögliche didaktische Umsetzung des Konzepts stellt das Computerprogramm palabra dar, dessen Handhabbarkeit und Einsatzmöglichkeiten in einer Quasi-Längsschnittstudie überprüft wurden.

palabra pro - Software für Metalinguistische Sprachtherapie

CoverGlück, Christian W. (2003): palabra pro - Software für Metalinguistische Sprachtherapie. In: LOGOS interdisziplinär, 2/2003, S. 147-149.


[...] Es macht beiden Freude, mit "palabra pro" zu arbeiten. Beiden? Die Kinder freuen sich über lustige, kindgerechte Abbildungen, vielfältige Aufgaben mit angemessenem Schwierigkeitsgrad, sachlich-didaktisch geschickter Hilfe sowie über die Möglichkeit zum selbstgesteuerten, freien (experimentellen) Spiel. Die TherapeutInnen und LehrerInnen wiederum erfreuen sich an der einfachen Handhabung, dem enthaltenen Witz in den Aufgaben und vor allem an sachlich fundiert entwickelten Aufgabenstellungen. [...]
¡Hasta luego palabra! [...]