Screening-Werkstatt

Mit Hilfe der zabulo Screening-Werkstatt können Sie informelle Screenings und Tests mit dem Ziel der qualitativen Lernbeobachtung zur Unterrichts-/Therapieplanung und/oder -optimierung erstellen und anschließend ausdrucken oder speichern:

  • Z.B. können Sie den Wortschatz ihrer Klasse vor und nach einem Sachunterrichtsprojekt erheben, indem Sie passgenau zu Ihrem Unterricht ein Screening zum Wortfeld erstellen (Wald, Berufe etc.).
  • Z.B. können Sie vor und nach einer Einheit zum Rechtschreiben den Lernwortschatz (z.B. zu Dehnungen) überprüften.

Zunächst wählen Sie ein Layout, dann fügen Sie einzelne Items hinzu. Je nach Layout werden automatisch geeignete Ablenker gewählt (z.B. Rose - phonologischer Ablenker "Hose", semantischer Ablenker "Tulpe", graphematischer Ablenker "Robbe"). A- und B-Versionen sind per Klick leicht erzeugbar.

Das Besondere an den Screening-Layouts ist, dass es stets ein korrespondierendes Auswertungs-Layout gibt, das einen zum Screening passenden Auswertungsbogen generiert. Außerdem können Sie sich zu jedem Screening-Layout eine kurze Durchführungsanleitung ausdrucken.

Layouts in der zabulo Screening-Werkstatt

Folgende Layouts bzw. vordefinierten Übungsformen werden in der zabulo Screening-Werkstatt angeboten:

 

Sprachverständnis Wortebene (zeigen)

 Sprachverständnis Wortebene (Bild zeigen)Sprachverständnis Wortebene (Bild zeigen)Sprachverständnis Wortebene (Bild zeigen)Sprachverständnis Wortebene (Bild zeigen)

Erläuterung der Aufgabenstellung und Durchführung z.B. so:

Ich sage dir gleich ein Wort und zeige dir vier Bilder.
Ein Bild passt! Zeige das richtige Bild!

Wo ist 'Hund'? Zeige mir 'Hund'!

  • Kind hat das richtige Bild gezeigt:
    Genau, das hast du gut gemacht! Das ist der 'Hund'!
    Die anderen Bilder passen nicht:
    Das ist eine Katze. (Überprüfender zeigt) Eine Katze ist auch ein Tier! (semantische Erklärung zur
    Gemeinsamkeit)
    Das ist ein Hut. (Überprüfender zeigt) Hut klingt so ähnlich wie Hund!
    Und das ist ein Geschenk.
    Nochmal wiederholen: Prima! Das ist der Hund.
  • Solange, bis das Kind beim Übungsitem richtig zeigt, wird erklärt: Das Kind soll die Aufgabenstellung verstehen.
    Evtl. Nein, das ist nicht der Hund. Das ist eine Katze. Eine Katze ist auch ein Tier.
    Wo ist "Hund"?
    Evtl. Nein, das ist nicht der Hund. Das ist ein Hut. Hut klingt so ähnlich wie Hund.
    Wo ist "Hund"?
    Evtl. Nein, das ist eine Karotte.
    Genau, das ist der Hund. Gut!

Bei den Übungsitems werden also alle Items geklärt. Außerdem wird eine Rückmeldung gegeben, ob das Kind die Aufgabe richtig oder falsch gelöst hat.

Sprachverständnis Wortebene (ankreuzen)

 Sprachverständnis Wortebene (ankreuzen)Sprachverständnis Wortebene (ankreuzen)

Leseverständnis Wortebene (ankreuzen)

 Leseverständnis Wortebene (ankreuzen)Leseverständnis Wortebene (ankreuzen)

Rechtschreiben - aktiver Wortschatz (schreiben)

 Rechtschreiben - aktiver Wortschatz (schreiben)Rechtschreiben - aktiver Wortschatz (schreiben)

Aktiver Wortschatz (benennen)

 Aktiver Wortschatz (benennen)Aktiver Wortschatz (benennen)

 

Zum Einsatz der Screening-Layouts

  • Ziel ist die qualitative Lernbeobachtung:
    Vor einer Intervention: als Grundlage für eine passgenaue Förderung, Individualisierung oder Differenzierung von Fördermaßnahmen
    Nach einer Intervention: Zur Abschätzung, ob die Intervention erfolgreich war. Kann zum nächsten Lernbereich gewechselt werden oder sollte noch einmal vertieft geübt bzw. wiederholt werden?
  • Alle Screening-Layouts sind in der Einzelsituation (z.B. "Sprachverständnis Wortebene (Bild zeigen)"), manche auch in der Gruppe (z.B. "Sprachverständnis Wortebene (Bilder ankreuzen)") anwendbar.
  • Screening-Layouts, die in der Gruppe anwendbar sind, sind als Arbeitsblätter gestaltet und verfügen über eine Kopfzeile für das Eintragen des Namens etc. Sie erfordern schriftliche Antworten.